Bevölkerungsentwicklung

«Die Stadt St.Gallen ein attraktiver Lebensraum – auch in Zukunft»

AUSGANGSLAGE

  1. Die Bevölkerungszahlen sind nach einer Wachstumsphase wieder stagnierend oder gar leicht rückläufig.
  2. Gemäss Erhebung der Stadt besteht ein negativer Wanderungssaldo gegenüber den Nachbargemeinden und gegenüber Winterthur und Zürich. Insbesondere der Wegzug von Personen in der Alterskohorte 35 - 54 trägt zu den negativen Wanderungssaldi gegenüber den Gemeinden in der näheren Umgebung bei.
  3. Der Steuerfuss stuft die FDP im innerkantonalen Vergleich als zu hoch ein. Zudem gilt es zu berücksichtigen, dass die Nachbargemeinden zum Teil massive Steuerfusssenkungen beschlossen haben.

MASSNAHMEN

  1. Der Steuerfuss muss möglichst rasch schrittweise nach unten korrigiert werden. Ziel ist ein Steuerfuss im kantonalen Mittel (2018: 122 Steuerprozente).
  2. Junge Familien suchen Wohnraum im Grünen. Die Stadt soll attraktiven Wohnraum für Familien schaffen. An geeigneten Orten sind entsprechende Ein- oder Umzonungen gemäss Richtplan zu planen.
  3. Urbanität: Die Stadt ist das Zentrum für kulturelle, sportliche und freizeitliche Aktivitäten. Es soll aber eine Bündelung bzw. Koordination der Angebote erfolgen.
  4. Die Arbeitsortqualität ist zu steigern: Die Kombination von Arbeits- und Wohnort sind mit attraktiven neuen Arealen und allenfalls neuen Wohnformen zu fördern.
  5. Attraktiver Wohnraum in der Innenstadt ist zu erhalten.

Positionspapier Ehoch3